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Maharishi-Gandharva-Veda -

die heilende Kraft des Klanges

Ein Beitrag von Alois Maier

"Gandharva-Veda ist die ewige Melodie der Natur, die auf allen Ebenen der Schöpfung klingt, auf der Ebene der kleinsten Teilchen bis hin zum riesigen, sich ewig ausdehnenden Universum." - Maharishi Mahesh Yogi

Für die Griechen des Altertums, vor allem die Pythagoräer, war die Welt ein Kosmos, ein geordnetes Ganzes. Von Paracelsus bis in die Klassik und Romantik war die Idee einer Weltharmonie vorhanden. Eine Pionierleistung hatte Johannes Kepler in seiner Weltharmonik (Harmonice mundi) erbracht, als er nachwies, daß in den Planetenbahnen einfache musikalische Intervalle, vorwiegend Konsonanzen (Wohlklänge), als Naturgesetze in Erscheinung treten. Die mathematischen Gesetze, die der Astronom und Mathematiker Kepler in der Musik und den Bewegungen der Planetenbahnen fand, sind dieselben. Kepler berechnete ursprünglich sogar die Planetenbahnen auf der Grundlage seiner musiktheoretischen Erkenntnisse. Dies bestätigt die Erkenntnis von Plato, daß die Seele der Welt eine musikalische Tonleiter ist. (in Berendt, 1987)

"Die Musik ist das eigentliche Ur-Abbild der Welt selbst". Richard Wagner an Franz Liszt (1853)

Das Universum ist die Symphonie von Klängen, es ist Harmonie. Und der Mensch ist Teil dieser harmonischen Ordnung. Johann Wolfgang von Goethe hat das treffend formuliert: "Müsset im Naturbetrachten immer Eins wie Alles achten. Nichts ist drinnen, nichts ist draußen, denn was innen, das ist außen." Und Novalis spricht von der Natur als einem Makroanthropos, einem großen Menschen. Mikrokosmos ist Makrokosmos. Dieselben Gesetze innen, dieselben Gesetze außen. Jeder möglichen Frequenz, jedem Schwingungsmuster im menschlichen Körper entspricht eine Frequenz, ein Schwingungsmuster in der Natur. "Wir finden dieselben tönenden Gestalten im Atom, im Kristall, in der Form der Pflanze bis hinauf zum Planetensystem. Wir finden sie in den Kulturäußerungen der Menschen und im Aufbau unserer Seele selbst." Hans Kayser, Basel 1962.

Veda - der Bauplan der Natur

"Gandharva Veda Musik ist eine wertvolle Disziplin der Vedischen Wissenschaft, der vollständigen Wissenschaft vom Leben." - Maharishi Mahesh Yogi

Veda heißt "Wissen" oder die "Wissenschaft von den Naturgesetzen"

Die Forschungen von Dr. Tony Nader an der Maharishi University of Management in Vlodrop, Holland, haben gezeigt, daß die Organe und Organsysteme der menschlichen Physiologie in Struktur und Funktionsweise eins zu eins den Zweigen der Vedischen Literatur entsprechen. Die Klangmuster des Veda, die über Jahrtausende hinweg in einer mündlichen Tradition bewahrt wurden, sind die Urklänge an der Basis der Natur. Es sind die grundlegenden Frequenzen an der Basis der physikalischen Struktur des Universums.

Das Einheitliche Feld aller Naturgesetze

Die Physik nennt das "Ur", das Feld an der Basis, das Einheitliche Feld aller Naturgesetze. Albert Einstein war tief überzeugt, daß alle Gesetze der Natur einen einfachen, einheitlichen Urgrund haben. Er verbrachte die zweite Hälfte seines Lebens damit, diese zugundeliegende Einheit aufzuzeigen. In den vergangenen 20 Jahren hat die Entwicklung zu vollständigen Theorien geführt, die alle scheinbar verschiedenen Kraft- und Materie Felder einfach als unterschiedliche Anregungszustände eines zugrundeliegenden Feldes verstehen.

Die Intelligenz im menschlichen Geist ist nicht verschieden von der Intelligenz in der Natur; deshalb kann das Einheitliche Feld der Intelligenz der Natur von jedem Menschen direkt als grundlegende Ebene seiner eigenen Intelligenz, als reines Bewußtsein an der Quelle der Gedanken erfahren werden. Und es ist wohl die wichtigste Eigenschaft des menschlichen Geistes, daß er das Einheitliche Feld aller Naturgesetze kontaktieren kann.

Im Feld reinen Bewußtseins können diese grundlegendsten Schwingungen oder Muster als Urklänge gehört werden. Erleuchtete Rishis (Seher) haben diese Fluktuationen des reinen Bewußtseins gehört und ausgesprochen. Vedische Pandits lernen diese Sequenzen, und geben sie bis heute von Vater auf den Sohn weiter. Wenn wir diese Urklänge hören, so beleben sie diese grundlegenden Frequenzen in unserem eigenen Bewußtsein. Das persönliche Bewußtsein kommt in Einklang mit den ersten Fluktuationen des Naturgesetzes. Und da das Einheitliche Feld aller Naturgesetze ein Feld der Supersymmetrie und von perfekter Balance ist, bringt diese Erfahrung unserer Psychophysiologie erhöhte Balance.

Maharishi-Gandharva-Veda

Maharishi-Gandharva-Veda, die klassische indische Musik in Reinform, ist ein Zweig des Veda. Der menschliche Körper hat dieselbe Struktur - und damit Klangstruktur - wie der Veda. Der menschliche Körper ist Veda. Diese exakte Entsprechung von Struktur und Funktionsweise des menschlichen Körpers mit der Struktur und Funktionsweise des Veda zeigt, daß der Veda der Bauplan der Schöpfung ist. Das Universum ist eine perfekte Replika des menschlichen Körpers, und beide - menschlicher Körper und Universum - sind Ausdruck bzw. vollkommene Replika des Veda. Die vollkommene Ordnung, wie sie sich im Universum und im menschlichen Körper zeigt, ist der Ausdruck der vollkommenen Ordnung, wie sie im Veda gegenwärtig ist.

Wenn also der Körper nach den Klangmustern des Veda aufgebaut ist, läßt sich der ordnende Einfluß der Gandharva-Veda-Musik erklären. Der Veda ist das Ordnungsmuster der Natur, und der Mensch ist gesund - körperlich, seelisch und geistig - wenn er im Einklang mit der Ordnung der Natur ist.

Krankheit ist Ver-Stimmung

Krankheit bedeutet, daß wir Naturgesetze verletzt haben und daß die Schwingungen des Körpers ver-stimmt wurden. Wir bringen den verstimmten Körperteil in seine eigene natürliche Schwingung zurück, und der Mensch wird gesund.
”Zellen, Zellbausteine, und Moleküle zeigen alle charakteristische Schwingungsmuster.” (Hari Sharma S. 289) Jedes Organ hat seine charakteristische Schwingung, Frequenz oder Klang. Das heißt, daß jedes Organ deshalb so ist, wie es ist, weil seiner Natur eine charakteristische Schwingung zugrunde liegt und diese Schwingung ständig in ihm wirkt und es erhält.
Wenn diese Schwingung sich verändert, wird das betreffende Organ krank. Durch die Pulsdiagnose des Maharishi Ayur-Veda lassen sich diese Ver-Stimmungen der Organe erfühlen oder ertasten. Der Pulsshlag ist eine Welle, die vom Herzen ausgeht. Diese pulsierende Welle setzt sich aus vielen Frequenzen zusammen, wie ein Konzert, das aus vielen einzelnen Stimmen besteht. Eilt eine Stimme voraus, hängt eine andere zurück, oder ist eine dritte zu dominant, wird die ”Symphonie” gestört. Jeder kleinste Miß-Klang läßt sich an der Schwingung des Pulses erfühlen.

”Der abweichende Mensch, der im Takte des Weltalls ungleich mitschreitende, verirrt sich im System der Schöpfung und gerät aus dem Gleichgewicht. Jede Störung im Weltall ist eine Folge des Nachbleibens oder Vorauseilens im Takte Gottes.”
-Else Lasker Schüler

Viele Krankheiten sind in ihrem Wesen Störungen des Rhythmus wie zum Beispiel Herzrhythmusstörungen, Hormonstörungen oder Schlafstörungen. Gandharva Veda Musik ist besonders geeignet zur Behandlung von Rhythmusstörungen, da es der Aspekt der Vedischen Literatur ist, der den Rhythmen und Zyklen im menschlichen Körper und im Kosmos entspricht.
”Gandharva Veda repräsentiert die integrierende Qualität des Bewußtseins... Gandharva Veda umfaßt alle Rhythmen in der Physiologie (Hormonausschüttung, Stoffwechsel, Herzrhythmen, Tag/Nachtrhythmen), die Geist und Körper im Einklang mit den Rhythmen der Natur halten.” (Tony Nader: Human Physiology. S 79)

Im Rhythmus der Natur


Da die Natur Ausdruck des Veda ist, muß auch der Rhythmus der Natur im Veda fest-gelegt sein. Alles, was existiert, folgt der Struktur des Kreises. Vom Atom zu den Lebewesen, den Planeten, den Sonnen, Sonnensystemen und Galaxien.

”Die Schöpfung ist ein Kreis, ein Mandala” -Maharishi.

Schöpfung beginnt in einer kreisförmigen Bewegung, wenn Bewußtsein sich auf sich selbst bezieht.
Das erste Wort des RK-Veda veranschaulicht allein durch seine Schreibweise den Kreis der Schöpfung: AGNIM. Nachdem die Unendlichkeit, die Fülle des A seinen Gegenpol, seinen eigenen Punktwert, seine Leere K in sich entdeckt hat, läuft es erschreckt davon. Und damit beginnt die Reise der Schöpfung. Diese Bewegung wird ausgedrückt durch I in AGNIM. Das I geht beim Schreiben vor das K und deutet so auf das A zurück. Diese Schreibweise des I weist darauf hin, daß die Reise von zu Hause gleichzeitig die Reise nach Hause ist: ein Kreis.
Das zweite Wort des RK-Veda ILE bedeutet: ich beziehe mich zurück. Die nächste Kreisbewegung. Und so folgt ein Kreis dem anderen. Und alle beziehen sich auf das A zurück, sind selbstrückbezügliche Schleifen.
Der RK-Veda ist ein Mandala, ein Kreis. Die Suktas (Hymnen) sind kreisförmig angeordnet. Die Suktas (Hymnen) selbst sind solche selbstbezogenen Schleifen. Ebenso die Richas (Strophen), Padas (Verse) und Silben. Kennt man einen der Kreise, kennt man den inneren Aufbau jedes Lebewesens und des ganzen Kosmos. So wie kleine Kreise in einem größeren, die größeren Kreise wieder in einem noch größeren, bis in die Unendlichkeit hinein.
Überall in der Vedischen Literatur finden wir dieses Grundmuster. Die ersten drei Glieder der Upangas: Nyaya, Vaisheshika, Sankhya sind der Weg nach Außen, die Erforschung der Welt. Yoga ( TM und TM-Sidhi Programm), Karma Mimansa und Vedanta sind der Weg nach Innen, die Heimkehr.
Aus der kreisförmigen Struktur des Veda und der sequentiellen Abfolge der Laute oder Klänge, und deren Zwischenräumen, d.h. aus den Transformationen von einem Laut in einen anderen, ergibt sich der Rhythmus der Schöpfung.

Die Zyklen der Zeit


Unabhängig davon, ob wir erwachen und aufstehen oder nicht, beginnt jede Zelle unseres Körpers bei Sonnenaufgang einen neuen, anderen Arbeitszyklus als während der Nacht. Flugreisenden in ferne Länder ist die Folge einer Zeitverschiebung - meist unangenehm - als Jet Lag bekannt. Die innere Uhr ist nicht im Einklang mit der äußeren Uhr, dem Rhythmus der Natur. Aus Untersuchungen der Chronobiologie ist bekannt, daß Medikamente eine unterschiedliche Wirkungsweise zeigen können, je nach dem zu welchem Zeitpunkt sie verabreicht werden. Im Ayur Veda wird dieses Wissen schon seit Jahrtausenden angewandt.

”Die Melodie der Natur verändert sich mit jeder Tageszeit…Gandharva Veda Musik spielt die natürlichen Melodien, die zum Evolutionsprozeß passen” -Maharishi

Die klassischen ayurvedischen Texte listen genaue Tageszeiten auf, zu denen bestimmte Ragas oder Melodien gespielt werden. Die eine Raga hilft Energie und Dynamik für die Aktivität am Tag zu schaffen, während eine andere beruhigend wirkt und für die Zeit nach dem Abendessen geeignet ist. Die Musik, die bei Sonnenuntergang paßt, hat keinen idealen Effekt zur Mittagszeit oder um Mitternacht. Maharishi Ayur Veda betont die Bedeutung dieser natürlichen Zyklen, denn: nichts ist drinnen, nichts ist draußen - es sind die Zyklen, denen auch unser Körper folgt.
Spezifische Gandharva Veda Ragas werden im Maharishi Ayur Veda auch verschrieben, um spezifische Doshas auszugleichen.
Die Doshas sind feine Stoffwechselprinzipien, die jeglicher Aktivität in der menschlichen Physiologie - und damit auch der kosmischen Physiologie - zugrunde liegen. Die Doshas sind universelle Prinzipien der Natur. Sie bestimmen den Konstitutionstyp des Menschen, aber z. B. auch die Qualität der Tageszeit bzw. der Jahreszeiten.

Maharishi`s Vedischer Gesundheitsansatz - Heilen durch Klänge


Ihrem Wesen nach ist Ayurvedische Medizin die Anwendung einer bestimmten Frequenz oder Schwingung der Natur. Selbst eine Ayurvedische Pille kann als manifestierte Information, als Wissen, als Schwingung oder Klang betrachtet werden. Der Maharishi Ayur Veda kennt die Entsprechung in Physiologie und Natur. ”Für jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen”, sagt ein Sprichwort. In unserer Sprache würde dies lauten: für jede Ver-Stimmung im Körper (oder auf der feineren Ebene im Geist) ist ein Klangmuster in der Natur vorhanden, es wieder einzustimmen.
Maharishi Gandharva Veda ist direkte Klang-Therapie und damit wichtiger Bestandteil des Vedischen Gesundheitssystems.
Gandharva Veda Musik bringt den Menschen, sein Fühlen, Denken, Handeln und Verhalten, seine Organe und Organsysteme zurück in das Pulsieren der Natur.
Wenn eine Stimmgabel angeschlagen wird, schwingen und klingen die in der Nähe befindlichen Stimmgabeln ebenso. Das ist das Resonanzprinzip. Auf dieselbe Weise bringen bestimmte Klänge das entsprechende Organ zum Mitschwingen und stimmen es wieder.
Nach Dr. Tony Nader entsprechen z.B. die 7 Ganglien des Sympathicus auf jeder Seite des Rückrates, die an der Modulation des Herzrhythmus mitwirken, den 7 swaras, den 7 Musik Noten: SA, RE, GA, MA, PA, DHA, und NI. Diese Impulse sind verbunden zu 4 Brust Segmenten, die den flachen Noten RE, GA, DHA und NI korrespondieren. Das parasympathische entspricht der scharfen Note MA.
Auch die moderne Physik betrachtet Materie als Schwingung. Und alles, was schwingt, klingt.
”Die Quantenmechanik zeigt uns, daß die subatomaren Teilchen und Kräfte, die den Körper aufbauen, grundsätzlich Wellen oder Vibrationen sind. Es macht Sinn anzunehmen, daß diese wellenförmigen Vibrationen durch die wellenförmigen Vibrationen des Klanges beeinflußt werden können. Forschungsergebnisse, die in angesehenen Blättern veröffentlicht wurden, haben ergeben, daß Musik das Wachstum der Pflanzen beeinflußt, und haben ebenso signifikante Wirkungen des Klanges auf die menschliche Physiologie und Psyche gezeigt.” (Hari Sharma, Freedom from Desease, S 288)
Nach Prof. Sharma bieten sich folgende Erklärungsmodelle an: Erstens, die äußerlichen Schwingungen, die von der Musik in der Umgebung erzeugt wird, ändern die inneren Schwingungen auf der molekularen Ebene. Zweitens, die Melodie und die rhythmische Struktur der Musik ist eine Erfahrung die durch das limbische System verstoffwechselt werden muß - wobei es in einen Wasserfall von Neurochemikalien und Hormonen verwandelt wird, die den Körper regenerieren.

Wissenschaftliche Bestätigung: Urklänge hemmen das Wachstum von Krebszellen


”Jüngste Untersuchungen haben ergeben, daß Änderungen in der Schwingungsfrequenz mit verschiedenen Arten des Zellwachstums korrelliert sind. Krebszellen haben ein Schwingungsmuster, das von dem Muster normaler Zellen verschieden ist. Wenn man diese Ergebnisse betrachtet, kann man zurecht folgern, daß jede Zelle im Körper auf Veränderungen, die aus der Umwelt kommen, reagieren kann.” (Hari Sharma, S 290)
An der Ohio State University wurde die Wirkung der Urklänge des Veda (primordial sounds) auf das Wachstum normaler Zellen und auf fünf Arten von Krebszellen (Lunge, Darm, Gehirn, Brust und Haut) untersucht. Für eine Zellkultur wurden Urklänge gespielt, eine besondere Auswahl vom Sama-Veda. Für das nächste Set wurde harte Rockmusik von AC/DC gewählt und eine dritte Linie ließ man ohne Musik wachsen. Die Amplituden von Sama-Veda und Rockmusik wurden einander angeglichen, um vergleichbare Ergebnisse zu erhalten.
Die Ergebnisse waren bemerkenswert. Die Urklänge verminderten das durchschnittliche Wachstum in allen Zellkulturen (p < 0.005), während die Rockmusik das Wachstum der Zellen signifikant erhöhte (p <0.01).
Da Sama-Veda die Grundlage des Gandharva-Veda ist, dürfte durch seine Musik eine ähnliche Wirkung zu erwarten sein.
Die Wirkung von Gandharva Veda Musik auf das Wachstum der Pflanzen ist seit langem bekannt. Das 25-minütige Spielen des Rag ”Kara-Hara-Priya” ließ Pflanzen 20% höher und mit 72% mehr Blättern wachsen. Auch hier zeigte Rockmusik einen entgegengesetzten Effekt. Und obwohl ihr Wachstum über wie auch unter dem Boden schwächer war, verbrauchten sie mehr Wasser als Pflanzen, denen klassische westliche Musik vorgespielt wurde.
In einem weiteren Versuch wurde die Wirkung von Chorälen von Johann Sebastian Bach und Sitarmusik von Ravi Shankar verglichen. Bei den Bach Präludien neigten sich die Pflanzen um 35 Grad in die Richtung der Musikquelle. Diese Zu-Neigung wurde noch übertroffen durch die Anziehung der Gandharva Veda Musik: Die Pflanzen legten sich mit extremen Winkeln bis zu 60 Grad schon fast in die Horizotale, um die Quelle der Sitarmusik zu erreichen, wobei die Pflanze, die dem Lautsprecher am nächsten stand, diesen regelrecht umarmte.

Jeder Klang ist Nahrung


Alle unsere Erfahrungen, alles, was wir mit unseren Sinnen aufnehmen, wird verdaut (metabolisiert z.B. durch das limbische System). Alles, was wir hören, sehen, tasten, schmecken, riechen ist Nahrung für Körper, Geist und Seele. Es ist Wohlklang und versetzt in Hoch-Stimmung oder verstimmt. Ein Sonnenaufgang in den Bergen, ein Konzert von Bach, der Duft von Rosenöl, die fruchtige Süße einer reifen Mango oder eine zärtliche Berührung versetzen Körper, Geist und Seele in Hochstimmung. Alte oder gen-manipulierte Nahrungsmittel oder chaotische Musik verstimmen den Körper. Musik, Farben und Aromas werden im Maharishi Ayur Veda zur Harmonisierung der Ungleichgewichte in Geist und Körper eingesetzt. Maharishi Gandharva Veda ist klingendes Naturgesetz. Hört man diese Melodien und Rhythmen verdauen Geist und Körper die grundlegendsten Naturgesetze.

Gesundheit im Maharishi Ayur Veda: Swa Stha - Gegründet im Selbst


Aber keine Therapie und keine Medizin ist so heilbringend wie die Erfahrung der Transzendenz, von Sat-Chit-Ananda, von Sein- Bewußtsein-Glückseligkeit, der Ebene, wo alle Naturgesetze ihren Ursprung haben. Um es in den Worten von Goethe zu sagen: ”Am Sein erhalte dich beglückt.”
Das Wort für Gesundheit im Maharishi Ayur Veda lautet Swa-stha, im Selbst gegründet. Unser Selbst ist das Heim aller Naturgesetze - Veda.

”Gandharva Musik ist die ewige Melodie der Natur, die immer im Transzendentalen Bewußtsein lebendig ist. Von dort schwingt sie und schafft verschiedene Ebenen der Schöpfung. Gandharva Musik ist die Grundlage aller Ordnung und Harmonie in der Natur; deshalb hat sie einen so harmonisierenden, so integrierenden Einfluß.”
- Maharishi

Gesundheit bedeutet im Ein-Klang mit allen Naturgesetzen zu sein. Wo alle Naturgesetze in ihrer Zusammenheit und Ganzheit existieren, ist perfekte Ordnung, Harmonie, ewige Gesundheit und Unsterblichkeit.
Ein Weg zu dieser Ganzheit, zum ”Ein-Klang”, wo alle Klänge eins sind, ist Maharishi Gandharva Veda. Jeder Klang hat seinen Ur-Sprung in der Stille und leitet uns im Verklingen zu seinem eigenen Ur-Sprung zurück.

Der transzendentale Arzt


Für Novalis war der Künstler der transzendentale Arzt. In seiner Sicht war Dichter und Priester eins. ”Aufgabe der Poesie ist es sich seines transzendentalen Selbstes zu bemächtigen.” Dies gilt ebenso für die anderen Künste und im besonderen für die Musik. Um diese Wirkung der Musik erzielen zu können, muß der Komponist von der Ebene der Transzendenz aus schaffen, und der Musiker muß von der Ebene der Transzendenz aus musizieren. Nur so ist es möglich, den Zuhörer zum transzendentalen Ursprung der Musik zu führen.
Alle große Musik entsteht aus innerer Schau: ”Ich spürte, daß ich im Augenblick mit dem Unendlichen in Einklang stand, und kein Schaudern kommt dem gleich.” oder ”Wenn ich dann jene höheren kosmischen Schwingungen spürte, wußte ich, daß ich mit derselben Kraft in Verbindung stand, die jene großen Dichter und auch Bach, Mozart und Beethoven inspirierte.” (Johannes Brahms)

Maharishi Gandharva Veda ist Musik auf der Para Ebene, der transzendentalen Ebene der Sprache und kann deshalb den Zuhörer zu dieser Ebene führen.
Prof. Debu Chaudhuri, Sitar Maestro und Dekan der Fakultät für Musik und Bildende Künste der Universität Delhi beschreibt seine Erfahrung beim Musizieren:
”Maharishi Gandharva-Ved besitzt einen tiefen Zauber. Hört man dieser Musik aufmerksam zu oder spielt man diese Musik, dann weiß man, wovon ich spreche. Wenn wir als Gandharva- Musiker diese Musik spielen, gleiten wir auf Wellen innerer Glückseligkeit. Man sieht diese Glückseligkeit auf unseren Gesichtern. Man sieht ihren subtilen Einfluß in der Atmosphäre. Zwischen denen, die Gandharva-Ved-Musik vorspielen und denen, die ihr zuhören, entsteht eine ganz besondere Art der Kommunikation. Mit Gandharva-Ved können wir Harmonie erzeugen, Frieden schenken, ja wir können der gesamten Menschheit den Himmel auf Erden bringen.”
Wie vollkommen diese ”Kommunikation” zwischen Musik, Künstler und Zuhörer sein kann, zeigen die Erfahrungen der Zuhörer. Ein Zuhörer beschreibt die Erfahrung: ”Ich bemerkte einen sehr beruhigenden Effekt auf meine Physiologie. Es war so beruhigend und schaffte ein so angenehmes Gefühl von Frieden in mir, so wie wenn da permanente Transzendenz gewesen wäre.” -E.C. Montreal, Kanada.
”Du hörst diese Musik nicht nur mit den Ohren, sondern mit jeder Zelle deines Körpers. Es weckt das Glück in jeder Zelle auf. Es war wunderbar erfüllend und erfrischend.” W.E. Berlin, Deutschland

Integrierende Wirkung auf die Gehirnfunktion

In einer Untersuchung von Rasmussen, Orme-Johnson und Wallace wurde die Gehirnwellenaktivität mit dem Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet und auf eine Gehirnkarte (Brainmapping) übertragen.
Während des Hörens von Gandharva Veda Musik läßt sich eine deutliche Zunahme der elektrischen Potentiale innerhalb des Theta-Wellen-Bereichs (Frequenzen 4-8 Hertz) beobachten. Dies zeigt an, daß die Kohärenz, die integrierte Funktion des Gehirns erhöht wird. (Rasmussen, Orme-Johnson und Wallace, 1991)

Eine Untersuchung von Dr. Travis an der MUM in Fairfield, Iowa, verglich die Wirkung von Vedischen Klängen mit der Wirkung moderner Sprachen. Die Studie ergab, daß beim Lesen von Vedischen Texten in Sanskrit, der Sprache der Veden, ähnliche physiologische Veränderungen auftraten, wie während der Transzendentalen Meditation. Der Hautwiderstand (ein Parameter für Entspannung) nahm während des Sanskritlesens stetig zu, blieb jedoch während der Lesungen in moderner Sprache gleich. Die Aktivität der Gehirnwellen beim Lesen von Sanskrit zeigte Kohärenzmuster wie sie während der Praxis der Transzendentalen Meditation auftreten. Interessant ist auch, daß es nicht nötig ist, die Bedeutung der Sprachlaute zu verstehen, denn es kommt hierbei nur auf den Klangaspekt der Sprache an.

In der Vedischen Literatur wird die Zunahme der Kohärenz in folgender Geschichte bildlich dargestellt. Die Gandharvas sind die himmlischen Musiker; ihre Musik läßt Soma, den Nektar der Unsterblichen fließen. Die beiden Wurzeln für diese Wortbedeutung sind Gai und Dha. Gai bedeutet singen, preisen, Dha bedeutet trinken. Soma ist der Trank für Indra, den König der Götter. Der König ist zuständig für die geordnete und harmonische Zusammenarbeit - die Kohärenz - seiner Minister, der Devas oder Naturgesetze. Das Fließen von Soma schafft das ganzheitliche, kohärente Wirken der Naturgesetze. Und um es nochmals zu betonen: Nichts ist drinnen, nichts ist draußen…; die Devas sind in uns. Durch die Klänge dieser Musik werden die Devas in uns genährt, wird Indra oder in unserer Sprache: Kohärenz geschaffen. Objektiv kann dies als Zunahme der Gehirnwellenkohärenz gemessen werden, und subjektiv als eine Steigerung der Energie und Lebensfreude erfahren werden.

Ausgleich der drei Doshas

Eine kürzlich erschienene Dissertation von Theresa Olsen kommt zu folgenden Ergebnissen.
1. Live Maharishi Gandharva Veda Konzerte glichen alle drei Doshas aus: Vata, Pitta und Kapha, und Frauen zeigten eine signifikant größere Verbesserung bei Pitta und Vata als Männer.
2. Experiment zwei ergab, daß der Effekt der Maharishi Gandharva Veda Musik unabhängig von der Vertrautheit mit dieser Musik auftrat. Verglichen mit westlicher Barock Musik zeigte Maharishi Gandharva Veda Musik eine signifikant stärkeren Ausgleich des Vata Doshas. Westliche Barock Musik beeinflußte Vata und Kapha, aber nicht Pitta.
3. Diese Studie untersuchte die Auswirkungen von Musikkassetten. Pulsdiagnose und EEG Messungen ergaben wiederholt ähnliche Ergebnisse: die Pulsdiagnose zeigte einen tiefen Zustand der Ruhe an, wenn das EEG Schläfrigkeit anzeigte. Es scheint, daß die Probanden zu diesem Zeitpunkt transzendierten, aber wegen zu großer Müdigkeit in der Physiologie diesen Zustand nicht aufrechterhalten konnten. Generell nahm die Synchronie im Bereich der Alpha-Wellen zu gefolgt von Theta-Wellen und Schüben von 7-9 Hz Theta/Alpha Aktivität. Dies sind EEG Merkmale wie sie auch während der Transzendentalen Meditation auftreten. Der ”weiße Lärm” im Puls nahm ab, und die Ungleichgewichte in den Subdoshas verschwanden.
4. Eine viertes Experiment betrachtete die Korrelationen eines live Maharishi Gandharva Veda Konzerts von subjektiven Erfahrungen und EEG Änderungen. Im EEG zeigte sich eine gesteigerte Amplitude von rhythmischen Beta-Wellen im linken und rechten Frontalbereich, die mit Berichten der Erfahrung von Glück korreliert waren. Diese Erfahrung von Glück könnte eine Erneuerung der Physiologie anzeigen (Lyubinov, 1995).
5.Der Zweck des fünften Experiments war, den therapeutischen Nutzen für ältere Personen mit einer bereits wohl bekannten Form der therapeutischen Musik (westliche Barock Musik) zu vergleichen. In beiden Gruppen wurden keine signifikanten Langzeiteffekte gefunden, aber Personen in der Gandharva Veda Gruppe zeigten mehr positives Interaktionsverhalten verglichen zur Barock Musik Gruppe. Außerdem waren Personen mit ”tardive Dyskinesia” für kurze Perioden frei von den Bewegungen. Insgesamt schien die Maharishi Gandharva Veda Musik einen stärker ausbalancierenden und nährenden Effekt auf die Personen zu haben als westliche Barock Musik.

Ein Beitrag zum Weltfrieden

”Gandharva Musik ist die Melodie des Universums und es ist diese Melodie, die hoch integrierend ist. All die Galaxien und das ganze Universum - alles so verschieden und so unterschiedlich; und doch ist da eine Verbundenheit von jedem mit jedem anderen im Universum und es ist von dieser Ebene der Kreativität von welcher der Gandharva, diese geordnete Dynamik kommt, die absolut rhythmisch und synchron, integrierend, evolutionär und nährend ist.” - Maharishi

Die Wirkung der Gandharva Veda Musik ist nicht auf den einzelnen Zuhörer beschränkt, sondern breitet sich in der Umwelt aus. Wie z.B. im Herzen eine bestimmte Anzahl von Schrittmacherzellen genügen, um den rhythmischen Gleichschritt aller Zellen des Herzens zu initiieren, so genügt eine bestimmte Anzahl von ”geordneten” Menschen, um einen geordneten Einfluß auf die ganze Gesellschaft auszuüben. Diese Wirkung ist in der Soziologie als 1% Effekt oder ”Maharishi-Effekt” bekannt. Und nicht zufällig sind die Schrittmacherzellen der menschlichen Physiologie in der Vedischen Wissenschaft dem Gandharva Veda zugeordnet.

”Gandharva Musik schafft einen machtvolle Melodie von Morgen zu Morgen um negative Trends und Tendenzen, die durch die Verletzung der Naturgesetze durch die gesamte Weltbevölkerung entstanden sind, zu neutralisieren.”
”Es ist eine sehr wertvolle Wissenschaft und es ist die Kunst Harmonie in einem selbst, in seiner Familie, seiner Stadt, seinem Land, und in der ganzen Welt zu schaffen.”
Maharishi

Empfohlene Literatur:

1. Hartmann, Gabriel: Maharishi Gandharva-Ved. Die klassische Musik der Vedischen Hochkultur: Eine Einführung in die musiktheoretischen Grundlagen. MVU-Press Bissendorf, 1992.
2.Nader, Tony: Menschliche Physiologie, Ausdruck des Veda und der Vedischen Literatur. MVU Vlodrop 1995.
3.Sharma, Hari: Freedom from Desease. How to controll free radicals, a major cause of aging and desease. Toronto 1993.

© 1999 Alois Maier