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Klassische Musik alter Indischer Hochkultur

Ungewohnte Klänge lockten mehr Zuschauer als erwartet


Mittwoch, 27.10.1999

Eisenach. (ep/dz) "Es sind erfreulicherweise mehr Gäste erschienen, als wir
erwartet hatten", begrüßte Ingo Fischer, Leiter des Eisenacher
Veda-Lehrinstituts, die weit über einhundert Gäste zum Veda-Konzert in der
Jugendstil-Galerie. Kein Wunder, denn es spielten Subroto Roy Chowdhury
(Sitar) und Saibal Chatterjee (Tabla) aus Indien. Sie spielten die
Maharishi-Gandharva-Veda-Musik, die traditionelle, klassische Musik der
alten vedischen Hochkultur Indiens.

"Veda bedeutet das Wissen um ein Leben im Einklang mit der Natur", erklärt
Fischer, der auch Meditationstrainer ist, die Musik. Da wundert es auch
nicht, dass die Gäste die Augen schlossen und die Musik auf sich wirken
ließen. Chowdhury erklärte zu Beginn, dass ein Spezifikum der Musik der
große Grad der Improvisation sei. Als Urform aller späteren Musik Indiens
schreibt man dem Gandharva-Veda mystische Kräfte zu. So soll er in der
Vergangenheit Kranke geheilt, Regen gebracht und Kriege verhindert haben.

Europatournee
Chowdhury gastierte in der Wartburgstadt im Rahmen seiner Europatournee,
die ihn auch nach Weimar geführt hatte. Der 56jährige Sitarspieler ist
Professor an der Musikhochschule Kalkutta und hat einen Lehrstuhl für
indische Musik und Tanz. Als Mitglied des Expertenkomitees der
Hindu-Universität Benares ist er auch als Musikkritiker und als Komponist
für Film und Theater tätig. In Europa bringen ihm Tourneen und
Plattenveröffentlichungen ein wachsendes Publikum.
Der Leiter des im Januar 1996 gegründeten Veda-Instituts, Ingo Fischer, ist
sich im Klaren, dass diese Musikrichtung für europäische Ohren etwas
ungewohnt ist. "Lässt man die Musik als Ausdruck der Natur auf sich wirken,
geht sie nicht nur ins Ohr, sondern bewegt auch den Geist", unterstützt
Fischer die Musikkompositionen.